Scheriau Klassensieger beim 24h Rennen am Nürburgring

Sonntag um 16Uhr war es klar, Scheriau wird bei seinem ersten Antreten den Klassensieg in der Klasse V2T (seriennahe Tourenwagen mit 2l-Turbomotoren) holen.
Bis dahin war es ein langer Weg. Das Qualifying am Donnerstag wurde im Regen gestartet, somit konnte mit keiner Bestzeit gerechnet werden. Nach dem Training kommentierte Scheriau: „Wir sind zwar sehr weit hinten, aber mit einem konstanten Rennen über die 24h kann der Klassensieg noch drin sein.“
Samstag kurz vor dem Start gab es einen herben Rückschlag für das Team. Es wurde festgestellt, dass der Turbolader Öl verbraucht. Ein Tausch des Turboladers war nicht mehr möglich, daher entschieden die Chefmechaniker bei jedem Boxenstopp den Ölstand zu kontrollieren. Im Notfall würde der Turbolader während dem Rennen ausgetauscht werden, was jedoch den Klassensieg so gut wie unmöglich machen würde.
Rabensteiner hat den Start um 16Uhr absolviert. Um 18.30 konnte Scheriau das erste Mal in das Geschehen eingreifen und arbeitete sich mit schnellen Rundenzeiten Position um Position vor.
Den nächsten Einsatz hatte Scheriau in der Nacht um 1.30. Mittlerweile war der Führende der Klasse nur wenige Meter vor dem Opel Astra des Kärntners. Scheriau nach seinem Stint: „Ich wollte mich einfach an den Führenden hängen und etwas Druck ausüben.“ Aber bereits nach wenigen Metern hat der Konkurrent einen Fehler gemacht und ist ausgefallen.
Danach war nur mehr Ankommen angesagt. Das Auto hat funktioniert wie ein Uhrwerk und am Sonntag 16Uhr stand fest: Scheriau ist beim ersten Antreten Klassensieger beim 24h Rennen am Nürburgring.
Scheriau nach dem Rennen: „Der Dank geht an das Team. Es ist unglaublich welcher Aufwand getrieben wurde um dies möglich zu machen. Jetzt ist allen eine Pause gegönnt um sich von den Strapazen zu erholen.“

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