Erfolgreicher Saisonabschluss am Nürburgring für Scheriau Manuel

Letzten Sonntag wurde die Westfalentrophy am Nürburgring veranstaltet. Tourenwagen-Fahrer Scheriau startete in der RCN Klasse V3 (Serientourenwagen bis 2000ccm ohne Turbo) auf einem Opel Astra OPC. Das Abschlussrennen „Schwedenkreuz“ dauert drei Stunden und findet auf der sogenannten VLN Variante (Nordschleife in Kombination mit der GP-Strecke, 24 km pro Runde) statt.

Scheriau’s Kollegen waren der junge Schweizer Sportwagenmeister Flavio Mathys, der seine ersten Schritte auf der Nordschleife macht, und der Gentlemandriver Kobusch Friedemann aus Deutschland.

Nach der fünfmonatigen Nordschleifen Abstinenz konnte sich Scheriau im Qualifying wieder an die Kurvenkombinationen und Bremspunkte gewöhnen um später im Rennen die gewohnt guten Zeiten in den heiligen Asphalt zu knallen.

Den Start um 14.30Uhr fuhr Mathys, der mit sehr guten Rundenzeiten aufzeigte. Nach einer Stunde übergab er den Opel an Scheriau, der bei trockenen Bedingungen einige haarige Situationen mit Mitbewerbern zu meistern hatte. Für viele Fahrer ging es beim letzten Lauf um die Meisterschaft, so machten sie keine Gefangenen und fuhren einen harten Rennstiefel. „Viele Unfälle und harte Ausritte waren die Regel“, teilte Scheriau der Teamleitung mit. Nichtsdestotrotz konnte Scheriau die schnellste Rundenzeit im Team fahren und ein unbeschädigtes Fahrzeug dem Schlussfahrer Kobusch übergeben.
„Die Rennstrecke ist mit nichts zu vergleichen, die Kompressionen, die blinden Ecken und die Mutpassagen findet man nirgendwo anders auf der Welt“, erzählt Scheriau begeistert nach dem Rennen.
Durch die Zeitverschiebung von Samstag auf Sonntag hat Kollege Kobusch die Zielflagge bereits in der Dunkelheit gesehen. Mit einem guten sechsten Platz in der Klasse ist das Österreich-Deutschland-Schweiz Team zufrieden und feierte anschließend im WS-Racing Zelt mit Teamchefs, Mechaniker, Helfer und Familienmitgliedern.

Für nächstes Jahr ist der Umstieg von den Serien-Tourenwagen zu den modifizierten Tourenwagen geplant. Mittelfristig ist der Aufstieg in den GT Klassen geplant.

24h Sieger Scheriau greift am Nürburgring wieder an

Manuel Scheriau wird dieses Wochenende am Nürburgring beim 3h Rennen „Schwedenkreuz“ starten. Nach dem Klassensieg im Mai dieses Jahres beim 24h Rennen war es nach einer mehrmonatigen Rennpause wieder Zeit die schönste Rennstrecke der Welt zu besuchen.

Die Nürburgring Nordschleife wurde bereits 1927 eröffnet und ist somit einer der ältesten permanenten Rennstrecken der Welt. Eine Runde beinhaltet über 20 Kilometer und 73 Kurven, die ein sehr langes Training erfordern.
Scheriau merkt an: „Es sind die extremen Höhenunterschiede, die verschiedenen Beläge und das typische Eifelwetter die den hohen Reiz der Nordschleife ausmachen. Im Streckenteil Bergwerk gibt es immer einen gedanklichen Salut an Niki Lauda, der an dieser Stelle seinen schrecklichen Feuerunfall gehabt hat“.

Scheriau sieht das 3h Rennen bereits als Training für das Jahr 2016 an. Er hat bereits ein klares Bild über seine weitere Motorsportkarriere: „Der heurige Sieg beim 24h Rennen in der Serien-Tourenwagenklasse war der erste Puzzlestein. Nächste Saison möchte ich bei den modifizierten Tourenwagen antreten um meine Kenntnisse und Reflexe weiter zu trainieren.“ Mittelfristiges Ziel ist die GT3 Klasse, wo reinrassige Sportwagen wie Porsche 911, Mercedes SLS oder Audi R8 LMS antreten.

Das Ziel für das 3h Rennen ist wieder der Klassensieg. „Es wird schwer, da DTM Sieger Volker Strycek in der selben Klasse starten wird“, ergänzt Scheriau zu dem ambitionierten Ziel. 202 Fahrzeuge werden am Sonntag die Hatz über drei Stunden bestreiten.

 

Scheriau Klassensieger beim 24h Rennen am Nürburgring

Sonntag um 16Uhr war es klar, Scheriau wird bei seinem ersten Antreten den Klassensieg in der Klasse V2T (seriennahe Tourenwagen mit 2l-Turbomotoren) holen.
Bis dahin war es ein langer Weg. Das Qualifying am Donnerstag wurde im Regen gestartet, somit konnte mit keiner Bestzeit gerechnet werden. Nach dem Training kommentierte Scheriau: „Wir sind zwar sehr weit hinten, aber mit einem konstanten Rennen über die 24h kann der Klassensieg noch drin sein.“
Samstag kurz vor dem Start gab es einen herben Rückschlag für das Team. Es wurde festgestellt, dass der Turbolader Öl verbraucht. Ein Tausch des Turboladers war nicht mehr möglich, daher entschieden die Chefmechaniker bei jedem Boxenstopp den Ölstand zu kontrollieren. Im Notfall würde der Turbolader während dem Rennen ausgetauscht werden, was jedoch den Klassensieg so gut wie unmöglich machen würde.
Rabensteiner hat den Start um 16Uhr absolviert. Um 18.30 konnte Scheriau das erste Mal in das Geschehen eingreifen und arbeitete sich mit schnellen Rundenzeiten Position um Position vor.
Den nächsten Einsatz hatte Scheriau in der Nacht um 1.30. Mittlerweile war der Führende der Klasse nur wenige Meter vor dem Opel Astra des Kärntners. Scheriau nach seinem Stint: „Ich wollte mich einfach an den Führenden hängen und etwas Druck ausüben.“ Aber bereits nach wenigen Metern hat der Konkurrent einen Fehler gemacht und ist ausgefallen.
Danach war nur mehr Ankommen angesagt. Das Auto hat funktioniert wie ein Uhrwerk und am Sonntag 16Uhr stand fest: Scheriau ist beim ersten Antreten Klassensieger beim 24h Rennen am Nürburgring.
Scheriau nach dem Rennen: „Der Dank geht an das Team. Es ist unglaublich welcher Aufwand getrieben wurde um dies möglich zu machen. Jetzt ist allen eine Pause gegönnt um sich von den Strapazen zu erholen.“

Das Motorsport Highlight des Jahres: 24h Rennen Nürburgring

Am Christi Himmelfahrt Feiertag beginnt das Highlight der Motorsportsaison 2015 mit den Trainings und den Rahmenrennen.

Das 24h Rennen wird auf der Nürburgring Nordschleife veranstaltet. Die längste Rennstrecke der Welt, die eher an eine Sonderprüfung im Rallye-Sport erinnert als an eine Rundstrecke, wurde bereits von Jackie Stewart als „Grüne Hölle“ bezeichnet und diese Bezeichnung verdient sie noch bis zum heutigen Tage.

Scheriau wird nach mehreren Langstreckenrennen auf der Nordschleife heuer sein erstes 24h Rennen bestreiten. Zurückhaltung ist nicht seine Sache: „Der Klassensieg ist angepeilt, alles andere ist eine Enttäuschung“. Das Team ist perfekt vorbereitet, das Auto – ein Opel Astra OPC mit 250PS – ist klaglos in den letzten Rennen gefahren und wurde nochmals revidiert.

Es werden 200.000 Fans über das Wochenende erwartet, die Ersten haben bereits ihre Lager entlang der 25km langen Strecke aufgebaut.

„Durch die unterschiedlichen Fahrzeuge – vom serienmässigen Tourenwagen bis zu Prototypen – wird den Fans viel Spannung geboten im Gegensatz zu anderen Motorsportveranstaltungen“, ergänzt Scheriau.

 

160 Teams bestehend aus Amateuren und Profis treten bei der Hatz an. Wenige Österreicher stellen sich dieser Herausforderung. Scheriau bittet daher: „Haltet mir die Daumen, damit ein Pokal nach Österreich kommt“.

Erfolgreiches Wochenende beim 10. und letzten VLN-Lauf 2014 am Nürburgring für Manuel Scheriau

Mit erneut zwei Opel Astra H OPC startete der Trierer Rennstall WS Racing am 25.10.2014 zum letzten Rennen der Saison.
Beim legendären „Schinkenrennen“ erhalten die Sieger, neben dem üblichen Pokal, noch einen westfälischen Schinken.

Am Freitag startete das Rennwochenende mit Taxifahrten auf der legendären Nordschleife. Manuel Scheriau fuhr zwei Runden im Renntempo mit den Team-Mechanikern Jan Steinbach und Mario Daum. Jan Steinbach nach seiner flotten Runde in der grünen Hölle: „Als ich die Kurve auf uns zufliegen sah, dachte ich nur wann Manuel endlich mal bremsen würde. Unglaublich wieviel Spass so eine Runde macht“.
Der Freitagabend wurde mit einer kleinen Teamfeier beschlossen, bei der Teamchef Thorsten Willems ein kleines Resümée über die abgelaufene Saison sowie einen Ausblick auf 2015 gab. Im Anschluss wurde bei einer „Kärntner Jause“ (bereitgestellt vom Online-Versand www.kaerntnerjause.at und Villacher Bier) ein wenig gefeiert und viele Gespräche für 2015 geführt.

 

Samstag morgen ging es dann zur Sache. Petrus zeigte sich diesmal von seiner uncharmanten Seite und lieferte den 160 Teilnehmern schwierige Bedingungen.

Der in der VT2 startende Astra mit dem Trio Fritz Rabensteiner (Schwaz), Manuel Scheriau (Klagenfurt) und Martin K. aka „Mossad“ (Merzig, Deutschland) spulte fehlerfrei seine Pflichtrunden ab und man stellte den Wagen im Anschluss in der Box ab, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

„Es machte wenig Sinn, die Autos weiter auf der Strecke zu lassen und unnötiges Risiko einzugehen. Die Piloten mussten unbedingt ankommen um die Zulassung für das 24h Rennen zu erfüllen, da wollten wir auf Nummer sicher gehen.“ so Willems nach dem Training.

Fritz Rabensteiner fuhr den Start auf dem seriennahen Astra der Klasse VT2 und kam mit dem Wagen und den Streckenverhältnissen bestens zurecht.

Nach einer Unterbrechung wegen Nebels ging es nach dem Restart zunächst ohne Probleme weiter.
Manuel Scheriau übernahm den Wagen vom Tiroler Rabensteiner bei erneut einsetzendem Regen. Scheriau, der auch die Wagenbestzeit für den Tag fuhr, bescherte dem Team dann eine Schrecksekunde, als sich der Wagen im Bereich Metzgesfeld auf einer Ölspur von der Strecke drehte. Doppeltes Glück für Scheriau, der einem Einschlag in die Leitplanken nur knapp entging und auch einen Unfall mit den dahinter fahrenden Fahrzeugen vermeiden konnte, die ebenfalls auf der Ölspur von der Strecke kreiselten.

Scheriau nach dem Rennen: „Die Bedingungen waren sehr schwierig heute. Der Regen und Nebel im Qualifying, eine 3km lange Ölspur im Rennen und einsetzender Regen mit Slicks sind für eine Jungfrau wie mich in der grünen Hölle nicht leicht. Hinzu kam, dass die Reifen am Ende massiv abbauten. Trotzdem bin ich sehr stolz, dass ich wieder die schnellste Rundenzeit am Auto gefahren bin. Das stimmt mich zuversichtlich für nächstes Jahr.
Während der langen Winterpause werde ich mich mit Ausdauertraining fit halten, damit ich 2015 richtig durchstarten kann. Ich kann es garnicht erwarten meinen Lebenstraum zu erfüllen und die 24h am Nürburgring zu fahren. Außerdem habe ich noch das Glück in einem jungen, kompetenten und äußerst sympathischen Team diese Herausforderung anzunehmen.“

Erfolgreiches Wochenende für Manuel Scheriau aus Klagenfurt beim 9. VLN Lauf

Den 9. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft absolvierte das Trierer Team WS Racing gleich mit zwei Opel Astra H GTC / OPC und meisterte parallel ein Event am Red Bull Ring in Spielberg, Österreich.

Für die erfahrene Mannschaft, die 2014 nach 10 Jahren Abwesenheit wieder in die VLN einstieg, war es in dieser Saison der erste Start mit 2 Fahrzeugen.
Fritz Rabensteiner und Manuel Scheriau (beide Österreich) pilotierten dabei das 24h Klassensiegfahrzeug der V2T und wurden durch den Merziger RCN Piloten, Martin K., unterstützt.
Das Trio, welches sich bereits auf das 24h Rennen 2015 vorbereitet und einspielt, fuhr ein fehlerfreies Rennen und beendete dieses auf Rang zwei der Klasse V2T.

Ringneuling Manuel Scheriau beeindruckte dazu mit einer beachtlichen Leistung, wenn man bedenkt, dass der Klagenfurter erst vor wenigen Monaten seine ersten Ringerfahrungen gesammelt hat. Martin K. trug den markant folierten Astra dann sicher über die Ziellinie.